Der Samstag war einer der schwärzesten in der Geschichte der Badmintonabteilung des SC 28 Nordwalde. Die 1. Jugendmannschaft verlor ihr Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Ascheberg mit 3:5. Das ändert nichts an der schon vor einer Woche vorzeitig gewonnenen Meisterschaft in der Bezirksklasse, ist dennoch ein Schönheitsfleck, auf der bis dahin weißen Weste.

 

Es darf aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass auch die Jugendmannschaft vom Grippevirus ereilt wurde und sie somit nicht in bester Formation auflaufen konnte. Kevin Aydin viel aus, das bedeutete ein Leistungsträger fehlte und die Mannschaft musste in Teilen umgebaut werden. Das war alles andere als gut vor dem Spiel gegen die bis dahin in der Rückrunde ungeschlagenen Ascheberger. Die ganze Begegnung war bis zum Schluss extrem spannend und das sah man auch den Akteuren auf dem Court an. Auf beiden Seiten wurden Fehler aufgrund der Anspannung gemacht, die eigentlich unnötig waren.

Diese Niederlage war unglücklich, tut aber nicht sonderlich weh, im Gegensatz zu der Schülermannschaft, die immer noch von Verletzung und Krankheit geschwächt, die erste Niederlage kassieren musste. Nach den letzten beiden, zum Teil glücklichen Unentschieden, verlor die Schülermannschaft in der Bezirksklasse zu Hause mit 3:5 gegen die Sportfreunde aus Emsdetten und ist damit auch die Tabellenführung los. Das Glück, das der Mannschaft in den beiden letzten Spielen zur Seite stand, fehlte am Samstag komplett und so kommt zum Verletzungspech auch kein Glück dazu.

Dafür lief es aber am Sonntag beim 1. Bezirks-Einzelranglistenturnier in Wesel für die beiden qualifizierten Nordwalder, Constantin Tertilt (U13) und Victoria Südbeck (U15), deutlich besser. Constantin belegte einen hervorragenden 14. Platz. Wenn man sich mal vor Augen hält, das er erst seit dem Herbst 2017, beim Training der Badmintonabteilung dabei ist und jetzt schon auf einem Bezirksturnier aufschlägt, ist das eine sehr gute Leistung. Noch besser lief es bei Victoria. Nach einer unglücklichen Auslosung, gleich gegen die an Drei gesetzte, lies sie sich davon nicht beirren und wurde nach der Auftaktliederlage immer besser und stand in der Endabrechnung auf Platz neun. Betreuer und Trainer sind mit dem Ergebnis durchaus zufrieden, Victoria sowieso.

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