Dirckmanns Team unterliegt bei BSV Roxel II mit 21:22
SC Nordwalde fühlt sich verschaukelt

Nordwalde -

Die Damen des SC Nordwalde haben ihr Auswärtsspiel beim BSV Roxel II mit 21:22 verloren. Laut Trainer Thomas Dirckmann lag der Grund der Niederlage in erster Linie beim Unparteiischen.

Von Günter Saborowski

Montag, 30.04.2018, 13:04 Uhr

 
Pia Flothkötter war mit sieben Toren erfolgreich. Foto: Thomas Strack

Die Handballerinnen des SC Nordwalde sind verzweifelt. Mit 21:22 (15:12) unterlagen die Damen von Trainer Thomas Dirckmann am Samstag beim BSV Roxel II und fühlen sich „total verschaukelt“.

„Die Mannschaft hat zur Pause in der Kabine gesessen und zum Teil geheult. Es sind etliche Siebenmeter gegen uns gepfiffen worden, die keine waren“, erklärte der Nordwalder Trainer, dass aus Roxeler Stürmerfouls Siebenmeter für Roxel und Zeitstrafen für Nordwalde wurden. „Die Roxeler Spielerinnen und der Trainer sind nach dem Spiel zu uns gekommen und haben sich entschuldigt“, berichtete Dirckmann.

Dabei hatten die Nordwalderinnen die Partie lange Zeit im Griff. Erst in der 42. Minute konnten die Gastgeberinnen zum 17:17 ausgleichen. Danach lief die Begegnung ausgeglichen weiter, kein Team konnte sich entscheidend absetzen.

Erst 15 Sekunden vor Schluss bekam Roxel seinen letzten von zwölf Siebenmetern zugesprochen. Noch stand es 21:21, aber als Jule Gey ihren zweiten versenkt hatte, lag Roxel mit einem Treffern vorn und Nordwalde hatte kaum mehr eine Chance, den Ausgleich zu erzielen. Nur zum Vergleich: Der SC Nordwalde bekam im Verlaufe der Begegnung sechs Siebenmeter zugesprochen. Zudem stehen fünf Zeitstrafen auf Nordwalder Seite keiner einzigen auf Roxeler gegenüber.

„Gegen Ladbergen oder Lengerich müssen wir nun gewinnen, sonst sieht es böse aus“, weiß der Coach, dass immer noch Abstiegsgefahr droht – auch wenn Gronau und Wettringen III ein Spiel mehr haben.

Tore: Flothkötter (7/2), M. Bentien (5), Große Leusbrock (4), Mensing (3/1), Fehlauer, Pranchair (je 1).

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